Neue umsatzsteuerliche Regelungen bei Sponsoringverträgen

 

 

Das Bundesfinanzministerium hat mit Wirkung vom 01.01.2013 die umsatzsteuerrechtliche Behandlung des Sponsoring neu geregelt. Betroffen ist der Empfänger des Sponsorings, der dem Sponsor eine Rechnung ausstellt und die Umsatzsteuer darauf ausweisen muss.

Bisher wurde zwischen den konkreten Werbeleistungen durch den Empfänger zu Gunsten des Sponsors und den Duldungsleistungen durch den Empfänger unterschieden.

Sponsorleistungen, die einen Umsatzsteuersatz von 19 % auslösen, sind regelmäßig die Bandenwerbung, Anzeigen, Hinweise auf den Sponsor mittels Durchsagen während der Veranstaltung, Freikarten usw. Dagegen bestand bei den sogenannten Duldungsleistungen nur die Pflicht des Gesponserten, auf den Sponsor ohne besondere Hervorhebung bzw. ohne Nennung von Werbebotschaften hinzuweisen. In einem solchen Fall war in der Vergangenheit der ermäßigte Steuersatz anzuwenden.

Mit dem Schreiben vom 13.11.2012 hat das Bundesfinanzministerium nun einen neuen Weg vorgegeben:

Weist der Empfänger von Zuwendungen aus einem Sponsoringvertrag auf Plakaten, in Veranstaltungs­hinweisen, in Ausstellungskatalogen, auf seiner Internetseite oder in anderer Weise auf die Unterstützung durch den Sponsor lediglich hin, erbringt er insoweit keine Leistung im Rahmen eines Leistungsaustausches. Dieser Hinweis kann unter Verwendung des Namens, Emblems oder Logos des Sponsors, jedoch ohne besondere Hervorhebung oder Verlinkung zu dessen Internetseiten, erfolgen.

Dadurch sind diese Duldungsleistungen ab dem 01.01.2013 keine Leistungen mehr im umsatzsteuerlichen Sinne, so dass die Umsatzsteuer auch nicht mehr auszuweisen ist. Verpflichtet sich der Empfänger darüber hinaus weitere konkret vereinbarte Werbeleistungen zu erbringen, unterliegt diese Leistung dem Regelsteuersatz von 19 %.

Bestehende Sponsoringverträge sollten auf ihr Vertragswerk und den daraus abzuleitenden Pflichten des Gesponserten geprüft werden, da sich hiernach u.a. die Umsatzsteuerfrage richtet und ggf die Rechnung aus umsatzsteuerlicher Sicht anzupassen ist.

Nächster Steuertipp: steuerliche Grundfreibetrag wird angehoben

(Stand: 14.01.2013)

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